Wie lange wollt ihr noch verarscht werden?

Blick Meldung, 12.01.2018:

Das sagt die Bevölkerung zum Leuthard-Rücktritt

Schade, dass eine Frau geht“

Der Kampf gegen No Billag wird wohl die letzte grosse Schlacht von Doris Leuthard (54) als Bundesrätin sein: Gemäss BLICK-Recherchen dürfte die CVP-Politikerin im Frühling zurücktreten. Dann folgt ein Video, wo Personen zum „Rücktritt“ von Frau Leuthard, die aber gar nicht zurückgetreten war, befragt wurden. Das wurde Intensiv-Blick Leserinnen und Lesern am Freitag 12.01.2018 vorgelegt.

Vorgang:
Am Freitagmorgen, 12.01.2018, konnte man im Blick lesen, dass Frau Leuthard nach der Abstimmung über „No Billag“ zurücktreten werde. Spätestens aber im April, oder der letzten Frühling Sessionswoche von National- und Ständerat. 20 Minuten, Tagesanzeiger, BaZ, Bernerzeitung, der Bund, Aargauer Zeitung, Watson etc, übernahmen die Meldung.

Fakten:
Frau Leuthard hat weder im Vorfeld des Blick Artikel, noch am Tag der veröffentlichung einen Rücktrittstermin bekannt gegeben! Sie hat in den Wochen vor diesem „wir wissen mehr“ suggerierenden Verarschartikel, weder eine Bemerkung, noch eine Andeutung gemacht! Wenn Blick schreibt: „Das sagt die Bevölkerung zum Leuthard-Rücktritt“ (oben, roter Text) dann suggeriert das, die Bundesrätin sei zurückgetreten.

Frau Leuthard ist nicht zurückgetreten!

Wir hoffen innigst, dass „Blick“ noch sehr lange auf dem Informations-Markt sein kann. Schliesslich müssen auch die zahlreichen Bildungsrückständigen, und nicht gerade Hochintelligenten, bedient sein. Je mehr geistig verarmte, verdummte, verblödete dem „Blick“ ernsthaft hinterher hecheln, umso grösser die Entwicklungs- und Lernchancen für Menschen mit Ansprüchen, die sich bei anderen Informationsanbietern Erkenntnisgewinne holen.

Mutter Helvetia (MH) ab 13.01.2018

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So versuchen Medien etwas glauben zu machen

Donnerstag 07.12.2017: Es geht um die Entlassung in Baden und zwei anderen Aargauer Standorten durch die US-Firma General Electric. Der Konzern gibt bekannt, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen 1400 Arbeitsplätze abbauen muss. Zu diesem Zeitpunkt heisst der Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann. Die Grüne Nationalrätin Irene Kälin, welche seit etwas knapp über einer Woche im Nationalrat sitzt (Nachgerückt wegen Rücktritt von Fricker Jonas) postet auf Twitter eine Nachricht zu den Plänen von General Electric.

Umgehend haut Herr Mark Walther von der Aargauer Zeitung in die Tasten die Schlagzeile:

"Bundesrat darf den Aargau nicht im Stich lassen". Irene Kälin setzt Schneider Ammann unter Druck.

Diese Schlagzeile setzt unbedarften den Floh ins Ohr, Frau Kälin könne Bundesrat Johann Schneider-Ammann unter Druck setzen, damit der sofort etwas dagegen unternimmt. Fakt ist: Herr Schneider-Ammann ist im Bundesrat Vorsteher des Departement Volkswirtschaft, aber nicht Firmenführer von General Electric. Er hat mit dem Wirtschaftsraum Aargau so viel oder so wenig Verbundenheit, wie mit anderen Kantonen.

Zudem: Ein Bundesrat ist nicht für Einzelentscheide von Firmen verantwortlich! Der Titel der Aargauer Zeitung ist schlichtweg tendenziös zugunsten Frau Kälin, und suggeriert der grünen Islamwissenschafterin höhere Weihen.

Mutter Helvetia (MH)