Polizei begleitet freudig unbewilligte Demonstration

Dieser Polizeiaufwand für eine unbewilligte Demonstration zahlt der Steuerzahler. Links eine Fahrzeugkolonne der Bereitschaftspolizei.

Sie waren wiederum perfekt organisiert, die Bullen- und Staatshasser. Um 14:45 traf sich die Organisationseinheit  beim Cafe Federal direkt unter dem grossen Schriftzug. Aufgeteilt in zwei Gruppen. Mit Blick über den Bundesplatz zum Bundeshaus, wo Einsatzfahrzeuge der Polizei bereit standen. Der Bundesplatz selbst war abgesperrt. Beim Cafe Federal stand keine Polizei mit sichtbarer Kleidung. Ein stilles Zeichen an die Organisatoren! Der Wink „Wir lassen Euch in Ruhe, ihr könnt loslegen“.

Hunderte schrien während der unbewilligten Demonstration ihren selbstverschuldeten Lebensfrust in die Berner Gassen. Parolen gegen „Bullen“. Parolen gegen den Staat. Mutter Helvetia war zwei Stunden unterwegs, und als erstes müssen wir Lohnschreiber korrigieren: Es waren keine 1500 Teilnehmer/Innen. Die Hälfte genügt ohne Lügen.

Urplötzlich waren sie beim Käfigturm in Kampfstärke. Es klappte wiederum hervorragend. Seit 14:00 Uhr verteilten sich hunderte unauffällig in der Kernzone der Stadt. In Nebengassen laufend. In Einkaufsläden sich bis 15:00 Uhr verweilend.

Unten kriecht die Berner Polizei vor den Demonstranten. Die Kundgebung war unbewilligt. Aber man hofft auch bei solchen, gegen das Gesetz verstossende Anlässe auf einen Dialog mit solchen die Gesetze negieren.


Screenshot
Twitter

Vom Käfigturm zogen sie pünktlich nach 15:00 Uhr los und streiften durch Strassen wie Marktgasse, Christoffelgasse, Spitalgasse, Bundesgasse, Bundesplatz, Theaterplatz, Bahnhofplatz. Nach über einer Stunde zogen sie zum „Führerbunker“, der Reithalle. Der Verkehr musste stillstehen. Demonstranten hatten Vorrecht an diesem Samstag. Das Fluchen war an allen Ecken und Enden zu hören. In der Spitalgasse meinten zwei junge Schweizer, "sie würden dieses Pack" nicht laufen lassen. Hundert zückten ihre Kameras. Die Videos und Bilder sind wahrscheinlich jetzt auch in Südkorea, Japan, Saudi-Arabien, England, Deutschland, Frankreich, Belgien zu sehen.


Bern 13.01.2018. Unbewilligte Demonstration

Schon kurios: Da donnern sie lautstark Gerechtigkeitsslogans durch die Berner Gassen, ziehen gegen Trump Donald ins Feld, gegen Kapitalismus, zeigen Fahnen mit Slogans wie: "Einer brüchigen Welt eine Alternative bieten"....... um dann selber gegen Gesetze und Verordnungen zu verstossen. Sie holten keine Bewilligung für ihre Kundgebung ein! Alle anderen müssen dies, sie nehmen sich das Recht heraus, es nicht zu tun.

 


Strassen einfach gesperrt auf der gesamten Breite

Beim Bubenbergplatz konnte das Tram nicht mehr weiterfahren, weil der Demonstrationszug dieses blockierte. Mit wohlwollender Unterstützung der Polizei! Mehrere Personen, welche im Bahnhof Bern zum Zuganschluss mussten, waren gezwungen auszusteigen. Eine Frau um die 45, hastete Richtung Bahnhofplatz. Beim vorbeigehen sagte sie den Frontführern des sozialistisch-grünen Demonstrationszuges ihre Meinung. Die Antwort war der „Fick Dich“ Finger.


Der linke auf dem Bild schien der Hauptführer zu sein. Wobei der blonde man fragen sollte, ob er ein Schweizer sei. Oder er immer Hochdeutsch redet.

 

Auffällig war diesmal der Anteil sehr junger Mädchen und Buben. Überwiegend zu sehen war die Generation der 14 bis 25-jaehrigen. Ob Eltern von unter 18-jaehrigen wissen, was ihre Kinder da vertreten? Die meisten in diesem Alter haben von Tuten und Blasen Null Ahnung. Sie wissen vielleicht, wie man das neueste iPhone richtig einstellt, vermutlich aber sind einige für das noch zu blöd.


Vor dem Bundeshaus mit Wasserwerfern

Die Demonstration war nicht bewilligt. Aber es war allen klar, die etwas von Politik verstehen (Zusammenhänge) dass auch diese Demonstration zugelassen wird. Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried veranlasste aus höchster Stelle heraus:

Lasst sie demonstrieren!

Und alle folgten dem Grünen Sozialisten. Die Polizei hatte Anweisung, in ihren Polizeiwagen sitzen zu bleiben! Nur als der Demonstrationszug zur US-Botschaft vordrängen wollte, zeigte die Polizei offene Präsenz. Ansonsten galt: Ja keine Handlung, denn die Demonstranten könnten sich dadurch provoziert fühlen.

 

Scheissbullen, Scheissstaat und weiss Gott was alles hörte man sie rufen. Das Übliche. Dazu das "Antifaschista" gegröle.


Wenn die sda (schweizerische depeschenagentur) verbreitet, dass sich "Die meisten Bernerinnen und Berner sich bei ihren samstäglichen Bummel durch die Innenstadt von der Kundgebung nicht beirren liesen", dann ist das schlichtweg Scheisse erzählt. Von uns, Mutter Helvetia, waren zwei Personen am Anlass, zwei Stunden, auch im Vorfeld. Tatsache und Fakt ist: Es regten sich sehr viele darüber auf, dass "die schon wieder" den Verkehr blockieren, den ruhigen Tag stören, so ein grosses Polizeiaufgebot da ist "wegen diesen"!

Die Macht der Demonstrierenden ist inzwischen so gross, dass man sich auf allen Hierarchiestufen im Staatsapparat sagt: Komm, wir lassen sie machen, so lange sie freidlich sind, was solls. Greifen wir ein, und verhindern wir dadurch so eine Kundgebung, dann riskieren wir nur Strassenkämpfe mit denen. Dass mit Plakaten der Tod von Trump gefordert wurde, was solls.

Zahlen tun alle in der Schweiz. Erhält doch der Kanton Bern über den Finanzausgleich pro Jahr über 1.2 Milliarden Franken.

Mutter Helvetia (MH) ab 14.01.2018

Unten zeigen wir Ihnen Ausschnitte von der unbewilligten Demonstration


Geschrei-Slogan: Revoluzzer



Beim Bubenberg/Bahnhof


Es gab keine Ausschreitungen, das ändert nichts daran, dass sie sich an einer verbotenen, unbewilligten Demonstration beteiligten.


Beim Cafe Federal